← Band 10: Digitale Kommunikation und Kommunikationsgeschichte

 

Zwischen Tradition und Innovation

Die Überführung der Mediennutzungsforschung in die Online-Welt und die Folgen für die Kommunikationsgeschichte

Jürgen Wilke
 

Berlin, 2022
DOI 10.48541/dcr.v10.11 (SSOAR)

Zusammenfassung: Der Beitrag besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird zu-nächst die Mediennutzungsforschung in der Kommunikationswissenschaft verortet. Anschließend wird geschildert, wie die Mediennutzungsforschung auf das Internet und die Online-Medien übertragen wurde. Welche Traditionen waren vorhanden und wo lagen ihre Anfänge? Wer waren ihre ersten Träger und welche Methoden wurden implementiert? Wie wurden in den neuen Studien die Grundgesamtheiten definiert und die Stichproben gebildet? Auf die Fragestellungen und Ergebnisse der Online-Nutzungsforschung wird nur kurz eingegangen. Im zweiten Teil des Beitrags wird die Mediennutzungsforschung in die kommunikationsgeschichtliche Forschung eingeordnet. Wegen fehlender Daten boten sich bei den älteren Medien wenig Möglichkeiten, ihre Geschichte von Seiten der Rezipienten zu schreiben. Das ist bei den Online-Medien ganz anders: Hier herrschen eine Überfülle und Redundanz von Daten, die den Historiker vor Probleme der Auswahl und Bewertung konkurrierender Daten stellen.
 

 


Prof. (em.) Dr. Jürgen Wilke ist Professor für Allgemeine Publizistik am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


Wilke, J. (2022). Zwischen Tradition und Innovation: Die Überführung der Mediennutzungsforschung in die Online-Welt und die Folgen für die Kommunikationsgeschichte. In C. Schwarzenegger, E. Koenen, C. Pentzold, T. Birkner & C. Katzenbach (Hrsg.), Digitale Kommunikation und Kommunikationsgeschichte: Perspektiven, Potentiale, Problemfelder (S. 297–313). https://doi.org/10.48541/dcr.v10.11


Dieses Werk erscheint Open Access und ist lizensiert unter Creative Commons Attribution 4.0 (CC-BY 4.0).
Die persistente Langzeitarchivierung erfolgt mit Hilfe des Social Science Open Access Repository (SSOAR) sowie der der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin (Refubium).