Autor: dcrredaktion

Call for Papers: Special Issue on “Algorithms and Communication”

The role of algorithms for producing and curating content as well as potential outcomes of these mechanisms is one of the most discussed issues in existing communication research. A broad variety of communication fields and processes are currently touched on by algorithms, ranging from news exposure, public opinion forming, information retrieval, and political communication processes among others. However, little is known about the operating modes of algorithms and to study them is empirically challenging. As such, algorithms shape communication processes as “hidden actors” and might form a breeding ground for concerns and fears about their negative impact. Public and scientific debate about whether Trump won the elections with the help of microtargeting-techniques or if the Brexit-vote would have been different without the (assumed) algorithmic driven campaign of the Brexiteers are just two popular examples.

However, besides this discourse pointing to a predominantly negative or alarming role, a scientific sound and objective consideration of algorithms as actors in digital (mass) communication is still scarce and communication research has just started work on that field.

Therefore, it is the aim of this special issue of Digital Communication Research to present current perspectives, research strategies and results from communication scholars on “Algorithms and Communication”. As such, the special issue searches for theoretical and empirical research papers as well as systematic literature reviews that scrutinize the role of algorithms in digital communication processes from various perspectives.

For more information, please see the Call for Papers.

Vierter Band erschienen

dcr_v4Pünktlich zur 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Mannheim ist der vierte Band der Reihe Digital Communication Research erschienen. Der Sammelband trägt den Titel: “Neue Komplexitäten für Kommunikationsforschung und Medienanalyse: Analytische Zugänge und empirische Studien” und ist hervorgegangen aus der Tagung „Medienkommunikation zwischen Komplexität und Vereinfachung – Konzepte, Methoden, Praxis“ der Fachgruppen „Digitale Kommunikation“ (damals: „Computervermittelte Kommunikation“) und „Soziologie der Medienkommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) im November 2015 am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin.

Herausgegeben wird der Band von Christian Katzenbach, Christian Pentzold, Sigrid Kannengießer, Marian Adolf und Monika Taddicken. Auf rund 240 Seiten versammelt er insgesamt neun Beiträge unter anderem zur Herausforderung der Analyse digitaler
Spuren in ihrem Kontext, zur Mobilkommunikation in Werbebildern, alltägliche Smartphone-Nutzung und politische Twitter-Kommunikation aus Sicht politisch interessierter Nutzerinnen und Nutzer. Der Band und alle Beiträge können hier kostenlos heruntergeladen werden. Zudem kann beim Böhland & Schremmer Verlag Berlin eine Druckversion des Buches bestellt werden.

Zwei neue Reihenherausgeber

Nach ihrer Wahl zu den neuen Sprechern der Fachgruppe „Digitale Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) im November 2016 sind Christian Katzenbach und Christian Pentzold nun zum Team der Reihenherausgeber/innen von Digital Communication Research hinzugestoßen. In den kommenden zwei Jahren werden sie die Reihe zusammen mit den bisherigen fünf Reihenherausgeber/innen wissenschaftlich leiten, nach außen hin vertreten und konzeptionell weiterentwickeln. Wir freuen uns über diesen tollen Zugewinn und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Dritter Band erschienen

dcr_v3Der dritte Band der Reihe Digital Communication Research trägt den Titel: “Politische Online-Kommunikation. Voraussetzungen und Folgen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation”. Hervorgegangen ist er aus der gleichnamigen Tagung der Fachgruppe „Kommunikation und Politik“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), des Arbeitskreises „Politik und Kommunikation“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) und der Fachgruppe „Politische Kommunikation“ der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations‐ und Medienwissenschaft (SGKM) im Februar 2015 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Herausgegeben wird der Band von Philipp Henn und Dennis Frieß. Auf rund 300 Seiten versammelt er insgesamt zwölf Beiträge unter anderem zu Regierungskommunikation auf Facebook, der Twitter-Nutzung von Schweizer Journalistinnen und Journalisten, der Darstellung von Politikern in der Nachrichtensatire ‚heute-show‘, Einflüssen auf die Prognosegüte von Online-Wahlbörsen, unabsichtlicher Rezeption von Wahlkampfkommunikation sowie zu öffentlichem Druck auf politisches Handeln und Entscheiden. Der Band und alle Beiträge können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Zudem kann eine Druckversion des Buches zum Preis von 31,50 Euro bestellt werden. Dazu haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten eine Kooperation mit dem Böhland & Schremmer Verlag Berlin auf den Weg gebracht, der künftig den offiziellen Vertrieb der Druckexemplare von Digital Communication Research übernimmt. Auf diese Weise können die gedruckten Bände nun schnell und einfach bestellt und sogar über den Buchhandel bezogen werden. Alternativ können die Publikationen aber auch weiterhin über einen Print-on-Demand-Anbieter selbst angefertigt werden. Die entsprechenden Druckdateien stehen dazu auf den jeweiligen Seiten der Bände bereit.

DCR auf der DigiKomm16

dcr_v2 Mit Flyern und gedruckten Exemplaren der ersten beiden Bände war Digital Communication Research auf der Fachtagung Digitale Kommunikation: Zum Stand der Forschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) am 4. und 5. November 2016 in Braunschweig vertreten. Zur Zeit bringen wir eine Kooperation mit dem Böhland & Schremmer Verlag Berlin auf den Weg. Der Verlag wird in Zukunft den Vertrieb der gedruckten Exemplare von Digital Communication Research übernehmen. Die freie und kostenlose Zugänglichkeit der Online-Version aller DCR-Publikationenbleibt dabei selbstverständlich gewährleistet.